Aktion „Saubere Landschaft“ in Landsberied

Die Erste Bürgermeisterin, Andrea Schweitzer, hat für Samstag den 02.04.2016 zur Aktion „Saubere Landschaft“ eingeladen.

Aktion saubere Landschaft

Sie und ihr Referent für Umwelt und Energie, Helmut Hoffmann, wurde von rund 40 jungen und nicht mehr ganz jugendlichen Landsberiedern und Vertretern der örtlichen Jagdgemeinschaft bei der Aktion unterstützt. Auch ein Duzend der im Ort untergebrachten Asylbewerber ist gekommen, um für eine sauberere Umwelt zu sorgen, so dass sich mit 50 Menschen doppelt so viele wie letztes Jahr eingefunden haben.

Mit fünf Fahrzeugen haben sich die Sammelgruppen auf den Weg gemacht, um die Landschaft um Landsberied herum von Müll zu befreien. Es war eine Freude zu sehen, mit welchem Engagement die viele jungen Helfer entlang und in den Feldrainhecken dem Zivilisationsmüll zu Leibe rückten.

Leider hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht viel geändert:

Die Hundetoiletten werden ja gut angenommen, aber leider lagen trotzdem noch genügend „Tretminen“ entlang der Straßen und mehr als genug „verpackter“ Hundekot in der Landschaft und nicht im vorgesehenen Sammelbehälter.
Beliebt scheinen auch spontane Partys gewesen zu sein, denn neben einem noch teilweise gefüllten Bierträger fanden sich mehrere Duzend Bier-, Wein- und Schnapsflaschen an Stellen, wo sie nichts zu suchen haben.
Selbst Autoreifen, noch auf Felgen aufgezogen, waren beim Sammelgut.

Neu in diesem Jahr war der hohe Anteil an „Flugmüll“.
Entlang der Zufahrtsstraßen nach Landsberied und der Staatsstraße hatte es den Anschein, dass ausgetrunkene Aludosen, leergerauchte Zigarettenschachtel und sonstiges einfach aus dem Autofenster geworfen werden. Weniger Mühe würde es aber allen machen, den Müll mit nach hause zu nehmen und dort sortengerecht zu entsorgen. Selbst einen Müllsack voller „Autoteile“ wurde im Kreuzungsbereich Staatsstraße/Brucker Straße eingesammelt, da die Beteiligten wohl froh waren mit ihrem „Restauto“ schnellstens von der Unfallstelle wegzukommen.

Als Anregung für die Umweltsünder: Ein Fund dieser Sammelgruppe hat Freude gebracht und wird zur Nachahmung empfohlen. „Wenn also Entsorgung in der Landschaft, dann bitte ausreichend Gebühren gleich beilegen“.

Gegen 11:30 Uhr waren die „Sammler“ wieder zurück am Feuerwehrhaus und konnten einen Kleinlaster mit rund 30 Säcken Sammelgut und weiterem „losen“ Material (Pappe, Maschendraht, Bauschutt usw.) füllen.

Mit einer kleinen Brotzeit (Würstl mit Butterbrezen und leckeren Getränken) klang der Vormittag dann aus.

Die Bürgermeisterin und ihr Umweltreferent bedanken sich nochmals bei allen jüngeren und älteren Helfern herzlich dafür, dass unser hübsches und sauberes Dorf das auch weiterhin bleibt.