BÜRGERBRIEF DER GEMEINDE

Die Gemeinde gibt in unregelmäßigen Abständen einen Bürgerbrief heraus. Auf dieser Seite können Sie den zuletzt erschienenen Bürgerbrief herunterladen und im Archiv auf ältere Ausgaben zurückgreifen.

Aktueller Bürgerbrief

Herausgegeben am 11.10.2018
Gemeinde Landsberied

Bürgerbrief

Landsberied, im Oktober 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den letzten beiden Sitzungen vor und nach der Sommerpause sind vom Gemeinderat einige wichtige bzw. interessante Entscheidungen getroffen worden, über die ich Sie gerne informiere.

Skilift

Der Skilift am „Filzberg“ wurde seit 1973 durch eine Privatperson betrieben. Der Betrieb wurde zum Ende der Wintersaison 2017 / 2018 eingestellt, da sich der Eigentümer aufgrund seines Alters nicht mehr in der Lage sah, den Lift selber zu betreiben. Da die Käufersuche erfolglos blieb, wandte er sich an die Gemeinde Landsberied, ob diese den Lift und Betrieb übernehmen möchte. Auch von Seiten der Landsberieder Bevölkerung kamen immer wieder Anfragen, ob nicht die Gemeinde den Lift weiterbetreiben könnte.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 12.09.2018 beschlossen, dass die Gemeinde den Lift ankauft und an eine Personengruppe zum Betrieb auf eigene Kosten und eigenes Risiko weiterverpachtet. Ein Betrieb durch die Gemeinde selbst kommt nicht in Frage, da hierfür einerseits eigenes Personal fehlt und ein Betrieb über wechselnde Ehrenamtliche nicht praktikabel ist. Auch müssen diverse Genehmigungen zum Betrieb vom Landratsamt Fürstenfeldbruck und der Regierung von Oberbayern eingeholt werden. Diese Genehmigungen müssen auf den tatsächlichen Betreiber ausgestellt werden und nicht auf den Eigentümer. Dann müsste aber auch die Gemeinde die Mitarbeiter anstellen und den Betrieb organisieren.

Die neuen Betreiber haben für unseren „Skiberg“ schon viele neue Ideen und Pläne, die sich sehr interessant anhören. Ich will ihnen aber noch nicht vorgreifen - lassen wir uns überraschen und hoffen wir, dass ausreichend Schnee fällt für viele Tage Skibetrieb.

Die Pächter wurden verpflichtet, an allen Tagen mit ausreichender Schneedecke, den Liftbetrieb werktags nachmittags und an Wochenenden und Feiertagen ganztags sicherzustellen.

Sanierung Ortseinfahrt Brucker Straße und Risseverguss im Ortsgebiet und allgemeine Straßenbauarbeiten

Der Zustand der Brucker Straße ist zwischen der Staatsstraße und dem Ortseingang der Gemeinde aufgrund diverser Oberflächenschäden in einem sehr schlechten Zustand. Mit relativ geringem finanziellem Aufwand lässt sich die Lebensdauer dieses Straßenabschnittes durch eine Oberflächenbehandlung mittels Ausbesserung der vorhandenen Schäden und einer anschließend aufgetragenen Spritzdecke sehr gut verlängern.

Die ersten vorbereitenden Arbeiten werden voraussichtlich noch in den kommenden Wochen ausgeführt, der Abschluss erfolgt im Frühjahr nächsten Jahres. Aufgrund der Arbeiten kann es zu kurzzeitigen Sperrungen der Straße kommen.

Die Gemeinde muss versuchen, durch regelmäßige Unterhaltsmaßnahmen die Lebensdauer ihrer Straßen möglichst lange zu erhalten, denn der Straßenbau in der Brucker Straße hat u.a. gezeigt, dass die Baukosten enorm in die Höhe schnellen und die Entsorgung von teerhaltigem Straßenbelag sehr aufwendig und insbesondere sehr kostenintensiv geworden ist.

Zusätzlich ist geplant, in diesem Jahr noch die Straßenrisse von einer Fachfirma vergießen zu lassen.

Überplanung Oberlacha

Bereits seit Jahren gibt es ein Problem im Bereich des Dorfweihers „Oberlacha“. Der Weiher hat zu wenig Zulauf und deshalb verdunstet und versickert das Wasser schneller als Wasser nachläuft. Der Versuch die Weihersohle mittels Lehmeintrag abzudichten, hat auch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Zwar ist die Oberlacha inzwischen einigermaßen dicht, da sie jedoch keinen natürlichen Zulauf hat, ist sie auf reichlich Niederschläge und dem Oberflächenwasser der umliegenden Grundstücke und Dachflächen angewiesen. Wenn es jedoch längere Zeit nicht regnet, sinkt der Wasserspiegel durch Verdunstung weiter. Ebenso hat sich im letzten Jahr gezeigt, dass die Niederschläge nicht ausreichen, den ganzen Weiher zu füllen.

Die Möglichkeit aus dem südlichen Bereich eine Leitung zu verlegen, um Oberflächen- und Drainagewasser zum Weiher zu führen, scheitert an der vorhandenen Höhenlage. Dies war das Ergebnis einer entsprechenden Vermessung.

Damit der derzeitige „traurige“ Zustand verbessert wird, ist eine fachkundige Überplanung des ganzen Bereiches unbedingt erforderlich.

Hierzu wurde in der Gemeinderatssitzung im Juli beschlossen, dass ein fachkundiges Büro mit der Planung beauftrag wird. Ziel muss sein, die Fläche wieder in einen ansprechenden Zustand zu versetzen. Sobald erste Entwürfe und Vorschläge vorliegen, sollen diese bei einer gemeinsamen Versammlung mit dem Gemeinderat und den direkten Anliegern erörtert werden. Ebenfalls wird der Burschenverein wegen des Dorffestes in die Planungen mit eingebunden.

Schulweghelfer

Dankenswerter Weise haben sich heuer inzwischen genügend Schülerlotsen gefunden, so dass wieder alle drei Bushaltestellen in der Gemeinde an allen Schultagen in der Früh besetzt sind. Beinahe hätte es so ausgesehen, dass an manchen Tagen die Bushaltestelle am Dorfplatz in der Babenrieder Straße ohne Schulweghelfer geblieben wäre. Jedoch haben sich kurzfristig noch einige Eltern bereit erklärt, diesen für die Kinder so wichtigen Dienst zu übernehmen. Vielen Dank!

Allen Schulweghelfern, die teilweise nach vielen Jahren Dienst heuer zum Schuljahresende ausgeschieden sind, danke ich sehr herzlich für ihr ehrenamtliches Engagement.

Obstbäume am Straßenrand

Im Gemeindegebiet gibt es eine Vielzahl von gemeindlichen Obstbäumen direkt am Straßenrand. Inzwischen haben die Bäume eine stattliche Größe erreicht und tragen in guten Jahren viele Früchten. Obwohl jeder dieses Obst pflücken und mitnehmen kann, wird dieses Angebot trotz mehrere Aufrufe z.B. im Bürgerbrief aus verschiedenen Gründen leider nicht angenommen. Es fällt ab und verrottet im Straßenbegleitgrün oder auf der Straße. Dies ist ein großes Ärgernis für alle.

Die Anwohner sind nach der Reinigungsverordnung für öffentliche Straßen verpflichtet, diese Bereiche auf ihre Kosten zu reinigen, d.h. auch das Obst zu entfernen. Diejenigen Anwohner, die einen Obstbaum bei ihrem Grundstück haben, sind unverhältnismäßig höher mit der Reinigungspflicht belastet, als solche ohne Obstbäume. Herzlichen Dank an alle, die dieser Verpflichtung in den letzten Jahren vorbildlich nachgekommen sind.

Der Gemeinderat hat nun in seinen letzten Sitzungen beschlossen, dass eine gewisse Anzahl von Obstbäumen ersatzlos gefällt oder durch andere Baumarten ersetzt werden sollen. Dies wird in mehreren Abschnitten erfolgen.

Einerseits ist es sehr schade, dass gesunde, früchtetragende Bäume gefällt werden müssen, andererseits sehen ich und der Gemeinderat keine andere Möglichkeit, der oben genannten Problematik Herr zu werden. Sie könnten uns jedoch unterstützen und verhindern, dass allzu viele Obstbäume der Säge zum Opfer fallen! Übernehmen Sie für einen von Ihnen ausgesuchten Baum eine Baumpatenschaft und verpflichten sich, in der Zeit der Ernte die Früchte zu ernten bzw. das Fallobst zu entfernen. Weitere Pflichten wie z.B. Pflegemaßnahmen sind mit der Baumpatenschaft nicht verbunden und auch die Haftung und Verkehrssicherungspflicht bleibt bei der Gemeinde. Eine Baumpatenschaft ist selbstverständlich kostenlos.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich weitere Bürger in der Gemeindekanzlei melden und sich für einen oder mehrere Bäume interessieren.

Fahrverbot für die Verlängerung der Aicher Straße

Der Weg zwischen Landsberied und Aich ist seit vielen Jahren für den individuellen Fahrzeugverkehr gesperrt. Lediglich der landwirtschaftliche Verkehr zur Bewirtschaftung der an dem Weg anliegenden Felder ist gestattet.

Leider werden es immer mehr Fahrzeuge, die diesen Weg als Abkürzung oder warum auch immer nutzen und nicht über die Staatsstraße 2054 nach Landsberied fahren. Jedoch ist dieser Weg gerade bei Spaziergängern und Radfahrern sehr beliebt und ist auch eine sichere Radverbindung von und nach Fürstenfeldbruck, da der Radweg in Aich endet.

Ich erinnere Sie deshalb hiermit nochmals ausdrücklich daran, dass diese Wegverbindung für den normalen PKW- und LKW-Verkehr gesperrt ist und nicht befahren werden darf. Bitte halten Sie sich daran, auch im Hinblick für die Verkehrssicherheit der Fußgänger und Radfahrer, und tragen aktiv mit zu deren Sicherheit bei. Auch ist der Weg von seiner Beschaffenheit her nicht für eine so intensive Nutzung ausgelegt und nimmt Schaden.

Die Polizei ist inzwischen auch auf diesen Missstand hingewiesen worden und hat zugesagt, die Strecke im Auge zu behalten. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Ebenfalls zur Erinnerung, dasselbe gilt für den Feldweg von der Babenrieder Straße bis nach Jesenwang.

Gemeindliches Bauvorhaben in Babenried

Seit längerer Zeit plant die Gemeinde im Ortsteil Babenried 5 Wohneinheiten zwischen 37 und 74 m² in einem Gebäude mit Erd- und Dachgeschoß im hinteren Bereich auf dem gemeindlichen Grundstück neben der Kirche zu errichten. Nachdem die Änderung des Bebauungsplanes erfolgreich abgeschlossen wurde und mehreren Vorberatungen über die Bauplanung, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung im Juni dem endgültigen Bauplanentwurf zugestimmt.

Da es sich hier um Vorhaben innerhalb des Kommunalen Wohnraumförderprogrammes (KOMMWF) handelt ist es notwendig, dass die Planung auch von der Regierung von Oberbayern abgesegnet und von dort der Baubeginn genehmigt wird. Nachdem noch Änderungswünsche der Regierung zur Planung auftraten, musste der Bauentwurf nochmals abgeändert und im September vom Gemeinderat befürwortet werden.

Aufgrund dieser ganzen Formalien verzögert sich der Baubeginn weiter und wir hoffen, dass im Herbst noch die Ausschreibungen durchgeführt und im Frühjahr mit den Arbeiten begonnen werden kann. Entscheidend abhängig ist dies aber von der Förderzusage bzw. der tatsächlichen Höhe der Förderung der Regierung v. Oberbayern. Solange diese nicht vorliegt können derzeit keine weiteren Schritte unternommen werden.

Das Vorhaben ist mit einer Gesamtsumme von 2.430.000 € veranschlagt. Dabei gehen wir davon aus, dass der beantragte Zuschuss in Höhe von 730.000 € gewährt wird. In dieser hohen Gesamtsumme ist auch der Wert des gemeindlichen Grundstückes nach den derzeitigen Bodenrichtwerten eingerechnet, da auch dieser Betrag für die Berechnung der Förderung herangezogen werden kann, auch wenn das Grundstück bereits im Eigentum der Gemeinde ist.

Sollte die o.g. Fördersumme gewährt werden, beabsichtigt die Gemeinde ein Darlehen in Höhe von 450.000 € über eine Laufzeit von 10 Jahren zu derzeit 0 % Zinsen aufzunehmen und die restlichen Kosten durch vorhandene Gemeindemittel zu finanzieren. Inwieweit diese Kalkulation tatsächlich zutrifft hängt auch von den zu erzielenden Ausschreibungsergebnissen ab.

Die im Vorfeld bereits vorgenommene archäologische Untersuchung durch ein beauftragtes Fachbüro brachte keine Funde zu Tage.

Ihre

Andrea Schweitzer
1. Bürgermeisterin



Aufruf der Herrengymnastik des FCL

Die Herrengymnastik sucht Interessierte, die Spaß an Bewegung und Geselligkeit haben. Wir sind eine überschaubare Gruppe im fortgeschrittenen Alter (Altersdurchschnitt 69 Jahre), die sich einmal in der Woche zur Gymnastik trifft. Der Trainingsablauf beginnt mit einem leichten Aufwärmtraining, und geht weiter mit unterschiedliche Dehnübungen und diversen Kraftübungen. Es sollte sich keiner von dem hohen Durchschnittsalter täuschen lassen, wenn die Übungen konsequent durchgeführt werden, werden auch jüngere Teilnehmer merken, wie anstrengend die eine oder andere Übung ist. Die Gymnastikstunde ist das eine, aber das anschließende gesellige Zusammensitzen beim Dorfwirt ist uns genauso wichtig. Also wer Lust oder die Notwendigkeit verspürt, etwas Gutes für seinen Körper tun zu wollen oder zu müssen, der kommt ein-fach zwanglos zur Gymnastikstunde. Donnerstag, Beginn 18.30 Uhr in der Turnhalle.
Eure Übungsleiter Enzo (Tischler) und Rup (Bast)