ENERGIESPARMASSNAHMEN FÜR EIGENHEIMBESITZER

Neben dem oben beschriebenen Stromsparen, ohne signifikante Investitionen, können wir weitere Beiträge zur Energiewende leisten. Diese erfordern aber meist mehr Aufwand und Engagement.

Für Eigenheimbesitzer sind das im Wesentlichen
  • Wärmedämmung mit Dämmplatten innen und außen
  • Austausch von Fenstern und Haustüren
  • Eigenstromerzeugung durch Photovoltaik
  • Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung durch Sonnenkollektoren (Solarthermie), Erdkollektoren, Grundwasserwärmepumpen
  • verbesserte Heizkessel (Brennwertgeräte, Umstellung auf erneuerbare Energieträger) und Umwälzpumpen

Hier sollten Sie unbedingt mit einem renommierten Energieberater zusammenarbeiten, der mit Ihnen zusammen die beste Lösung erarbeiten kann und auch die Wirtschaftlichkeit der Investition berechnet. Um die ehrgeizigen Ziele zur Energiewende zu erreichen, werden manche Maßnahmen durch staatliche Zuschüsse gefördert. Diese Zuschüsse sind durchaus interessante Beiträge zur Wirtschaftlichkeit der Investitionen. Ihr Energieberater hilft bei der Beantragung und ist für die Bestätigung der ordnungsgemäßen Ausführung gegenüber der KfW zwingend erforderlich.

Ohne wesentliche Investitionen kann man aber natürlich auch bei den Heizkosten sparen. Heizen ist nicht nur teuer, sondern auch der mit Abstand größte Energieverbraucher und CO2-Verursacher. Zu wenig heizen ist allerdings auch nicht empfehlenswert. Es wird ungemütlich und die Schimmelgefahr steigt. Mit der richtigen Methode beim Heizen und Lüften kann man aber Heizkosten senken, die Umwelt schonen und Schimmelbildung vermeiden.
  • Wärmeverluste am Abend und in der Nacht vermindern durch Schließen von Fensterläden und Rollläden, da über die Fensterflächen viel Wärme nach außen abgestrahlt wird (Verbrauch sinkt um bis zu 20%). Geschlossene Vorhänge verstärken diesen Effekt.
  • Heizkörper nicht abdecken oder zustellen, da die erwärmte Luft sich sonst nicht im Raum verteilen kann. Das heißt: Möbel und Vorhänge gehören nicht vor Heizkörper und Thermostatventile
  • Heizkörpernischen zusätzlich isolieren. Bringen Sie eine Isolationsschicht (je nach Platz hinter dem Heizkörper) aus Dämmfolie hinter dem Heizkörper an (3-5 cm Abstand sollten hinter dem Heizkörper übrig bleiben), um zu verhindern, dass die Wärme über die Außenwand entweicht. Mit einer Dämmfolie auf der Unterseite der Fensterbretter fühlen sich die Blumen auf dem Fensterbrett besser, und weniger Wärme wird über das Fensterbrett ins Mauerwerk geleitet.
  • Raumtemperatur „zimmer- und zeitgerecht“ einstellen über programmierbare Heizkörperthermostate (Einsparungen bis 10% der Kosten sind möglich!). Jedes Grad Raumtemperatur mehr verteuert die Heizkostenrechnung. Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 °C betragen, sofern die Temperatur als behaglich empfunden wird. Jedes Grad weniger spart Heizenergie. Die Empfehlung für andere Räume: in der Kü-che: 18 °C, im Schlafzimmer: 17 °C. Entscheidend ist in allen Fällen die individuelle Behaglichkeitstemperatur. Sie hängt vor allem von der raumseitigen Oberflächentemperatur der Wände und Fenster ab.
  • Senken Sie die Raumtemperatur nachts oder tagsüber, wenn sie einige Stunden lang nicht da sind, um einige Grad auf etwa 18 °C ab. Bei Abwesenheit von wenigen Tagen sollte die Temperatur auf 15 °C, bei längerer Abwesenheit noch etwas niedriger eingestellt werden. Während der Nachtstunden kann die Raumtemperatur in Wohn- und Arbeitsräumen um 5 °C gesenkt werden. Vorteil der programmierbaren Thermostate: Geht man morgens aus dem Haus, schaltet das Thermostat beispielsweise auf eine niedrigere Temperatur. Kommt man abends wieder nach Hause, stellt der Regler rechtzeitig eine angenehme Raumtemperatur ein.
  • Richtig Lüften! Auch in ausreichend beheizten Räumen sammelt sich nach und nach Feuchtigkeit an. In einem Vierpersonenhaushalt werden täglich durch Atmen, Duschen, Kochen und Waschen etwa zwölf Liter Flüssigkeit an die Luft abgegeben. Darum ist regelmä-ßiges Lüften in der Heizsaison unerlässlich, um die Feuchtigkeit in Wohnräumen zu verringern und eine gute Luftqualität zu gewährleisten. Dabei ist es wirksamer, mehrmals täglich die Fenster ganz zu öffnen und fünf Minuten kurz und kräftig durchzulüften („stoßlüften“), als sie dauerhaft gekippt zu lassen. Je kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden, um eine Schimmelbildung durch Feuchtigkeit zu vermeiden.
  • Abdichten älterer Türen, Fenster und Rollladen. Viel Energie geht durch Zugluft an Fenstern und Türen verloren. Dichten Sie poröse und undichte Fenster und Türen mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen aus dem Baummarkt ab. Für Rollladenkästen gibt es ebenfalls Dämmmaterialien, mit denen man die „Hohlräume“ im Rollladenkasten auffüllt und zusätzliche Wärmedämmung erreicht. Die altbekannte Zugluft am Austritt des Rollladengurtes verhindert man mit einfach anzubringenden Gurtführungen, die über integrierte Bürsten die Zugluft verhindern.
  • Regelmäßige Wartung: Lassen Sie Ihre Heizungsanlage vor/zu Beginn der Heizperiode warten und überprüfen, um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten. Dazu gehört die Überprü-fung, ob sich Luft in den Heizungsrohren und Heizkörpern befindet, ebenso wie die Überprü-fung der richtigen Einstellung der Regelung. Heizungsanlagen verlangen auch eine regelmäßige Entlüftung der Heizkörper. Die Entlüftung der einzelnen Heizkörper mithilfe der Entlüftungsventile ist nötig, wenn der Heizkörper „gluckert“ oder trotz aufgedrehten Thermostatventils nicht mehr richtig warm wird. Der Öl-/Gasverbrauch der Heizungsanlage steigt auch durch Ruß- und Schlackeablagerung in der Brennkammer stark an, die bei Wartungsarbeiten entfernt werden.

Wärmedämmung

Die Fassade hat in der Regel den größten Anteil an der wärmeübertragenden Gebäudehülle. Eine professionelle Fassadendämmung kann deshalb eine große Menge wertvoller Heizenergie einsparen (20-25% der Wärmeverluste gehen über die Außenwände).
Denken Sie also über Dämmung der Fassade nach, wenn:
  • der Außenputz ganz oder teilweise erneuert werden soll.
  • größere Instandhaltungsmaßnahmen an der Fassade anstehen.
  • die Fenster ausgetauscht werden.

Die Kosten des Wärmedämmverbundsystems (WDVS) sind je nach Dämmstärke, Material und Objektgröße sehr unterschiedlich. Die Deutsche Energieagentur DENA hat im Jahre 2010 ermittelt, dass für eine Dämmung im Rahmen einer Altbausanierung mit 15 cm starken PolystyrolPlatten 123 € je Quadratmeter Wandfläche anfallen.

Die Gesamtkosten für eine Einfamilienhaus (E+D; mit rund 150 m² Außenwandfläche) liegen demnach bei etwa 18.000 €. Es lohnt sich, ein WDVS anzubringen, wenn ohnehin eine Putzsanierung notwendig ist, da der Aufwand für Gerüst, Reinigung, Putzgrundierung, Putzausbesserung oder Neuverputz „sowieso“ anfällt. Einer Mehrinvestition in die Wärmedämmung stehen natürlich die Einsparungen bei den Heizkosten gegenüber.

Bei Bestandsgebäuden gilt, dass eine nachträgliche Wärmedämmung vorgenommen werden muss, wenn eine anteilige Außenwandfläche von mehr als 10 % - bezogen auf die gesamte Au-ßenwandfläche (beheizte Bereiche) des Gebäudes - saniert wird. Bei der Außendämmung der Wand muss der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) grundsätzlich soweit reduziert werden, dass er höchstens noch 0,24 W/(m²K) beträgt.

Bei einer Wärmedämmung des Daches (15-20% der Wärmeverluste gehen über die Dachflächen) stellt sich die Frage nach der Nutzung: Ist/wird der Dachboden Wohn- bzw. hochwertiger Lagerraum oder wird er nur als gewöhnlicher Speicher genutzt?
Ist letzteres der Fall empfiehlt sich die kostengünstigere Dämmung der obersten Geschossdecke. Planen Sie die Räume als Wohnfläche zu nutzen, sollten Sie sich für eine Wärmedämmung des Daches inklusive energetischer Anpassung entscheiden. Dazu gehört beispielsweise auch die Erneuerung der Dachfenster. Mit dieser Wärmedämmung des Daches sparen Sie nicht nur Heizenergie, sondern steigern auch das behagliche Raumgefühl - im Winter wie im Sommer.
Wichtig: Lassen Sie bei einer nachträglichen Wärmedämmung die Auswirkungen der zusätzlichen Last auf die Statik des Daches prüfen – hier ist der Rat eines Experten (z.B. Dachdecker oder Architekt) gefragt! Außerdem sollten Sie vor der Planung prüfen lassen, welche Auswirkungen die luftdichte Verlegung der Wärmedämmung auf den Mindestluftwechsel hat.

Der nach EnEV maximal zulässige U-Wert von 0.24 W/m²K darf bei einer Wärmedämmung grundsätzlich nicht überschritten werden. Geneigte Dächer können sowohl von innen als auch von außen gedämmt werden.


Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden bietet auch eine professionelle Wärmedämmung von innen. Alternativ wird sie dort eingesetzt, wo sich Außendämmung aus verschiedenen Gründen nicht eignet:
  • bei denkmalgeschützten Fassaden
  • in Eigentumswohnungen, wenn die Eigentümergemeinschaft sich gegen eine Außendämmung entscheidet
  • in Mietwohnungen, wenn keine Außendämmung vorhanden ist
  • wenn einzelne Räume gedämmt werden sollen

Wichtig ist vor jeder Wärmedämmung von innen die professionelle Beratung und Grundlagenprü-fung durch einen unabhängigen Fachmann, da diese Dämmung stark von der Bausubstanz abhängt und sich auf das Raumklima auswirken kann (Gefahr der Schimmelbildung).
Die in der Praxis übliche Dicke der Wärmedämmung von innen beträgt 6 bis 8 cm (aus bauphysikalischen Gründen begrenzt auf 14 cm, um Bauschäden zu vermeiden).
Die Kosten für eine Wärmedämmung von innen schwanken zwischen 40 und 150 €/m2 Dämmflä-che (Material plus Ausführung). Die Höhe der Kosten ist abhängig vom System, von der Untergrundvorbereitung und weiteren erforderlichen Maßnahmen (z.B. Laibungs- und Deckenanschlussdämmung).

Wird der Keller nicht als Wohnraum, sondern als Lagerraum und für das Hobby genutzt, genügt oft die Dämmung der Kellerdecke. Die aufwändigere Dämmung der Kelleraußenwände lohnt sich für diese Zwecke meist nicht. Neben Einspareffekten bei den Heizkosten sorgt das Dämmen der Kellerdecke aber auch dafür, dass der Fußboden im Erdgeschoss nicht fußkalt ist. Wichtig für diese Art der Kellerdämmung: Achten Sie bei der Auswahl des Dämmstoffes auf die Eignung für den geplanten Anwendungszweck. Angaben hierzu finden Sie auf dem Beipackzettel des Dämmstoffes.

Nicht jede Kellerdecke bietet optimale Voraussetzungen für ein nachträgliches Dämmen von unten. Wölbungen (so gen. Kappen) in Altbauten, angebrachte Beleuchtungen oder Deckenverkleidungen, Unebenheiten, abgeplatzter Putz, lose Anstriche sowie unter der Decke verlegte Rohr- und Elektroleitungen erschweren in vielen Fällen das nachträgliche Dämmen der Kellerdecke. Ob es ausreicht, den Dämmstoff zu verkleben, oder ob eine mechanische Befestigung erforderlich ist, ergibt sich aus der Beschaffenheit des Untergrundes.
Zum Dämmen der Kellerdecke wählen Sie – zu Ihrer eigenen Sicherheit - einen Dämmstoff aus, der im Brandfall nicht tropft; auch, wenn keine Brandschutzanforderungen bestehen.

Wenn Sie Kellerräume als beheizte Wohnräume nutzen, ist es sinnvoll, die Kellerwände zu dämmen. Die Wärme entweicht somit nicht mehr ungenutzt ins Erdreich. Langfristig schützt diese Art der Kellerdämmung vor Schimmelpilzbefall, da es an den sonst nicht gedämmten kühlen Flächen zu Tauwasserausfall kommen könnte. Das Dämmen der Kellerwände ist sowohl von außen als auch von innen möglich. Am sinnvollsten, aber auch teuersten, ist die nachträgliche Dämmung von außen als so genannte Perimeterdämmung mit druckfesten, nicht wasseraufnahmefähigen Platten.
Die Dämmung der Kellerwände - insbesondere als Innendämmung – stellt hohe Anforderungen an die Kenntnis baukonstruktiver und bauphysikalischer Zusammenhänge, auch in Bezug auf die erforderliche Be- und Entlüftung ungenutzter Kellerräume. Eine unzureichende Analyse und Planung sowie Mängel in der Ausführung führen regelmäßig zu Bauschäden mit hohen Folgekosten.


Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist immer dann empfehlenswert, wenn Sie den Dachboden nicht als Wohnraum nutzen. Aber auch wenn Sie die Dämmung der obersten Geschossdecke gar nicht geplant hatten, besteht für Sie als Hauseigentümer eine Nachrüstpflicht: Hat Ihr Haus keine Dachdämmung, müssen Sie für die Dämmung der obersten Geschossdecke sorgen. Dabei darf der Wärmedurchgangskoeffizient von 0,24 Watt/(m²•K) nicht überschritten werden. Die erforderlichen Dämmmaßnahmen mussten schon bis Ende 2011 umgesetzt werden. Die Nachrüstverpflichtungen gilt nicht, wenn diese nachweislich unwirtschaftlich ist. Der Nachweis ist vom Eigentümer zu erbringen.

Mit einem Wärmeschutz für Fenster und Türen können Sie Ihre Heizkosten drastisch reduzieren. Aus dem „Isolierglas“ der 70er wurde beispielsweise hocheffizientes Wärmeschutzglas. Fenster mit einem Einbaudatum vor dem Jahr 2000 sind potentielle Tauschkandidaten.

Klassisches Isolierglas besteht aus zwei Flachglasscheiben mit Aluminium-Randverbund, die ein Vakuum umgeben. Bei Wärmeschutzglas ist eine der beiden Scheibeninnenseiten unsichtbar metallisch bedampft. Ergänzend kann der Scheibenzwischenraum mit einem Edelgas gefüllt werden.

Die Wärmeschutzgläser sind eine Fortentwicklung der Isolierverglasungen, die ab 1975 für Neubauten gesetzlich vorgeschrieben wurden. Wärmeschutzgläser besitzen bis zu dreifach bessere energetische Kennwerte als die so genannten „Thermopane-Fenster“.

Allerdings ist neben guten energetischen Werten für Rahmen, Glas und Randverbund insbesondere der korrekte, luftdichte und möglichst wärmebrückenfreie Einbau der Wärmeschutzfenster und Türen besonders wichtig.

Hier lohnt es sich, eine Fachfirma zu beauftragen! Achten Sie beim Wärmeschutz für Fenster und Türen immer auch auf die energetische Beschaffenheit angrenzender Bauteile! Wenig sinnvoll ist es beispielsweise Wärmeschutzfenster mit Dreifachverglasung einzubauen, schlecht gedämmte Außenwände oder Rollladenkästen jedoch nicht zu berücksichtigen. Hier droht Schimmel, da die Luftfeuchtigkeit sich an den schlecht gedämmten und damit kälteren Wänden abschlägt.

Darüber hinaus können moderne Wärmeschutzgläser heute auch mit Schallschutz oder Einbruchhemmung erworben werden. Achten Sie beim Wärmeschutz für Fenster auf den Wärmeschutzkoeffizienten (U-Wert) für das gesamte Fenster, bestehend aus Rahmen, Glas und Randverbund! So verbessern Sie Ihren Wärmeschutz für Fenster effektiv!

Sowohl im Neubau als auch bei einer Sanierung gibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) Mindestanforderungen für den Wärmeschutz für Fenster vor. Vorgeschrieben ist ein U-Wert für Fenster von maximal 1,3 W/(m2K). Gute Fenster erreichen bereits mit Zweifachverglasung 10% bessere Werte, bei Dreifachverglasung liegen die üblichen UG-Werte bei 50% des zulässigen Wertes.

Die Anforderungen der EnEV an den Wärmeschutz für Fenster gelten zwar erst bei einem Fensteraustausch von mehr als zehn Prozent (sog. Bagatellgrenze) der gesamten Gebäudefensterfläche (§9 Abs. 3 EnEV 2009).

Das Unternehmen, das die Fenster einbaut, ist verpflichtet, dem Auftraggeber spätestens mit der Schlussrechnung eine Unternehmererklärung auszuhändigen. Darin wird schriftlich bestätigt, dass der Auftrag EnEV-konform ausgeführt wurde. Sie als Eigentümer sollten diese Erklärung mindestens fünf Jahre aufbewahren. Sie gilt auch als Nachweis bei Behörden.

Die Kosten für einen Austausch richten sich natürlich nach den baulichen Gegebenheiten. Markenfenster kosten, ohne Einbau, je m2-Fensterfläche zwischen 250 €/m2 (weißer Kunststoff, Zweifachverglasung) und 650 €/m2 (Massivholz, Dreifachverglasung). Eingangstüren und Fenstertüren sind, bildlich gesprochen, nur Fenster durch die man laufen kann. Für sie gelten die gleichen Fakten, wie oben für die Fenster beschrieben. Fenstertüren sind geringfügig teurer, Eingangstüren kosten wegen der deutlich höheren Anforderungen an Sicherheit deutlich mehr (fast das doppelte je m2-Türfläche).
Eine derartige Sanierungsmaßnahme kann mit bis zu 10% gefördert werden!

Was Sie bei all diesen Wärmedämmmaßnahmen aber immer beachten müssen: Der Mensch ist von Natur aus für ein Leben an und mit frischer Luft vorgesehen. Er braucht ein entsprechendes Wohnklima, um sich wohlzufühlen und gesund zu leben. Auf den erforderlichen Luftaustausch im Gebäude muss unbedingt geachtet werden. Bei neuen Niederenergiehäuser wird der Luftaustausch durch eigene technische Systeme sichergestellt. Wenn man durch Sanierungsarbeiten sein Haus zu „dicht“ einpackt, kann es durchaus erforderlich werden auch solch eine Belüftungsanlage einzubauen.